Taschen-Sew-Along Januar: Ein Myo-Shopper

Stoffbeutel, Shopper, MYO, Myo-Shopper, Einkaufstasche, nähen, Taschen-Sew-Along, Januar

Das Schnittmuster

Die Januaraufgabe beim Taschen-Sew-Along 2017 ist es, einen Stoffbeutel zu nähen. Da unser Haushalt bereits über Myriaden von Jutebeuteln verfügt, die aber manchmal einfach zu klein sind, habe ich mich an einen Shopper mit Riesenvolumen gemacht. Mit Kindern braucht man einfach mehr Platz. Überall. Als Schnittmuster habe ich das Freebie von MYO-Stoffe genommen, dass schon wieder eine ganze Weile auf meiner Festplatte gewartet hat.

Der Stoffikea stoff nattglim myo shopper

Bei der Stoffauswahl habe ich mich für „Nattglim“ von IKEA entschieden, der mich angelacht hat und schön fest ist. Einen Futterstoff hatte ich bei Ikea eigentlich auch ausgemacht, aber der hing dann leider nur noch als Muster da und war nicht mehr verfügbar. Das war etwas ärgerlich, aber ich habe dann bei Stoff&Stil eine Alternative gefunden.

Das Nähen

Beim Zuschnitt muss man bei 1,50 m Stoffbreite sehr eng arbeiten. Die Träger konnte ich dann tatsächlich auch nicht mehr im Fadenlauf zuschneiden. Aber bisher würde ich sagen, dass Taschen-sew-along, myo, shopper, nähenmacht nichts. Bei dem Stoffmuster war ich mir dann beim Zuschneiden leider auch gar nicht mehr sicher, dass da irgendwas Ansehnliches bei rauskommt, weil der Farbverlauf schon sehr wild ist. Aber sowas sieht man ja tatsächlich immer erst am Ende. Also weitermachen.

Die Beschreibung von Myo ist knapp, aber ausreichend. Ich habe mich nur bei der Kordel (bei mir die Stoffbändchen) länger gefragt, wofür die sein soll und wie ich sie anbringe. Nach der Markierung auf dem Schnittmuster, müsste die Kordel aber zum Verkleinern des Shoppers sein, wenn man mal nicht den halben Hausstand dabei hat.Shopper, Myo, Stoffbeutel, Taschen-Sew-Along, Januar

Das Nähen war dann relativ problemlos. Eine Naht musste ich nochmal aufmachen, weil ich die Schnittteile etwas unkritisch aneinandergereiht hatte, trotz des Hinweises in der Anleitung. Ich schaff es einfach nicht, einmal etwas ohne Auftrennen zu nähen.

Kleiner Schreck

Nach dem Wenden hab ich kurz einen Schreck bekommen, weil ich dachte, ich hätte die Bändchen doch an der falschen Stelle befestigt. Aber die Bändchen gehören tatsächlich nicht in die Mitte zwischen die Riemen des Shoppers, sondern an die beiden anderen Teile.

Fazit

Schlussendlich bin ich sowohl mit der Schnitt- als auch mit der Stoffauswahl sehr zufrieden. Es ist ein robuster Shopper entstanden. Der Stoff verzeiht mit seinem Muster hoffentlich den einen oder anderen Fleck. Das Fassungsvermögen ist ausreichend für alles was wir von der Bücherhalle nach Hause oder im Sommer mit ans Planschbecken schleppen müssen. Löppt!

Shopper, Bücher, nähen, Tasche, Stoffbeutel

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.